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September 24, 2026

Wie tönt zai?

Fünf Musik-Studierende entwickeln den zai Sound.

Wie tönt zai?

Eine Marke wird zum Klang

Wie tönt zai? Genau dieser Frage sind fünf Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) nachgegangen. Alexander, Enea, Harry, Sonja und Zéno studieren «Komposition für Film, Theater und Medien». Im Rahmen eines Moduls zum Thema Storytelling erhielten sie die Aufgabe, in einer einminütigen Komposition ihre persönliche Interpretation von zai zu entwickeln. Begleitet und mentoriert wurden sie dabei von Komponist, Regisseur und ZHdK-Dozent Till Löffler.

Der erste Schritt: zai erleben

Bevor der erste Ton entstand, ging es zunächst darum, zai kennenzulernen. Die Studierenden besuchten das zai LAB und erhielten Einblicke in die Entstehung der Ski. Für Enea war genau diese unmittelbare Erfahrung entscheidend. «Die Materialien anfassen zu können und die verschiedenen Maschinen in echt zu sehen war für das spätere Komponieren von grosser Bedeutung.»

Die Werkstatt wird zum Instrument

Die Studierenden nahmen während des Besuchs Geräusche aus dem zai LAB auf: vor allem das Rauschen und Piepsen der Maschinen. Harry baute aus diesen Geräuschen eine Art Schlagzeug. Jeder einzelne Sound musste dafür einem passenden Schlagzeuginstrument zugeordnet und programmiert werden. Gerade diese Suche war für ihn ein spannender Teil des Prozesses. So wurde aus einer Werkstatt ein Klangkörper.

Zwischen Natur und Bewegung

Bei Sonja entstand ein ganz anderer Zugang. Sie wollte den Purismus, die Naturverbundenheit und die Eleganz von zai musikalisch erfassen. Dafür reduzierte sie ihre Mittel auf das Wesentliche: eine einzige Geige. «Ich möchte Leichtigkeit vermitteln, doch diese Leichtigkeit soll gleichzeitig Bodenhaftung haben – eine gewisse Stabilität, die Sicherheit gibt und dadurch Freiheit schenkt.» Der warme, natürliche Klang eines Instruments aus Holz wurde für sie zum Gegenstück zur elektronischen Welt.

Alexander entschied sich bewusst gegen die klassische Vorstellung einer idyllischen Bergwelt. Für ihn kann Skifahren genauso hektisch und unberechenbar sein. Sein Stück ist deshalb eine Antithese zur romantischen Vorstellung vom ruhigen, stillen Berg. Seine persönliche Erfahrung spielte dabei eine Rolle: Beim Skifahren hatte er sich einst das Handgelenk gebrochen.

Eine Stimmung zu finden ist erst der Anfang

Eine Atmosphäre zu schaffen, ist das eine. Eine Geschichte zu erzählen, etwas aufzubauen und am Ende wieder zusammenzuführen, etwas anderes. Zéno bringt diese Schwierigkeit auf den Punkt: «Die Stimmung zu finden war leicht. Aber eine Geschichte zu erzählen und den Bogen zu schliessen war schwer.» Denn eine Minute ist kurz. Trotzdem braucht auch eine so kurze Komposition einen Anfang, eine Entwicklung und einen Schluss.

Harry erzählt deshalb den Weg von der hektischen, mechanischen Welt über die Werkstatt bis hinauf auf den Berg. Die Maschinen werden zum Rhythmus, bevor sich die Musik öffnet und schliesslich Ruhe entsteht. Für die Bergkulisse wählte er die Orgel – einen «atmenden» Klang, der für ihn die Weite und Ruhe des Berges verkörpert.

Jetzt reinhören

Fünf unterschiedliche Ansätze. Fünf unterschiedliche Geschichten. Fünf persönliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie tönt zai?

Harry's Komposition

Sonja's Komposition

Zéno's Komposition

Alexander's Komposition

Enea's Komposition

Dranbleiben lohnt sich

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zai skis embrace piste, powder, and all-mountain ability. Together theyembody the purest expression of the zai philosophy: quality, innovation, andperformance.

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